ADressen kaufen
Datenhandel und Datenschutz
Im Umlauf sollen 20 Millionen Bankdaten sein und die
Datensätze bieten Geburtsdaten, Telefonnummern, Adressen,
E-Mail-Adressen und viele weitere Informationen. Zu kaufen ist beinahe
alles. Dass damit auch Schindluder getrieben wird, liegt auf der Hand.
Adressdatenanbieter, die im Ausland sitzen, können
über den regen Verkauf zwischen Call-Centern,
Gewinnspielagenturen und Verlagen und Adressdatenverkäufern
jede Menge sensibelste Daten en masse anbieten und verkaufen.
Datenschutzbeauftragte klagen über die Schwierigkeiten,
unseriösen Anbietern auf die Schliche zu kommen, besonders
wenn sich diese im Ausland aufhalten. Der Schwarzmarkt ist also
groß. Mit wenigen Klicks können Millionen Daten
aller Art in wenigen Stunden transferiert werden.
Andere Adressanbieter bemühen sich hingegen um
Seriosität und Datenschutz. Es sind also auch Daten zu kaufen
die die Privatsphäre der Verbraucher schützen.
Nachweislich sind Geschichten zu den Datensätzen einzusehen,
da sie in ihrer Entwicklung dokumentiert werden. Wer Adressen kaufen
will, findet einen Datendschungel vor und muss selektieren, wer
seriös ist und wer zu den schwarzen Schafen zählt.
Vergleichen
Im unübersichtlichen Markt ist es notwendig, beim Adressenkauf
zu vergleichen. Wer vergleicht, wird bemerken, dass
möglicherweise die Anbieter vernetzt sind, sich die
Aktualisierung der Daten jedoch voneinander unterscheidet.
Hochqualifizierte Adressen müssen aktuell sein. Dahinter
steckt viel Arbeit und sicher zeigt auch der Preis für
Adressen ein wenig darauf hin, welche Qualität Adressen haben.
Auch die Auswahl-Kriterien, die Sie wählen wollen, um gezielte
Kundenwerbung zu unternehmen, geben Auskunft über den
Verkäufer von Adressen. Je hochwertiger Adressen sind, umso
genauer muss es dem Käufer möglich sein, Adressen
nach eigenen Vorgaben auszuwählen.